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Aufgaben

Dem Amt für Kirchenmusik obliegt die fachliche und organisatorische Leitung der Kirchenmusik in der Erzdiözese Freiburg. Ihm sind als „Außenstellen“ die 16 Bezirkskantorate zugeordnet.
Mit den dort zusätzlich angegliederten B-Kirchenmusikerstellen und den nebenamtlichen C-Kirchenmusikerinnen und -Kirchenmusikern, die in der Regel aus der diözesanen C-Ausbildung hervorgehen, ist damit eine flächendeckende kirchenmusikalische Versorgung gewährleistet.

Träger der C-Ausbildung für nebenamtliche Kirchenmusiker ist die Erzdiözese Freiburg. Das Amt für Kirchenmusik organisiert, koordiniert und leitet sämtliche Aktivitäten. Es wechseln dabei de­zen­tra­le – Unterricht beim jeweiligen Bezirkskantor bzw. Bezirkskantorin - mit zentralen Un­ter­richts­einheiten – halbjährige Intensivkurse – ab.
C-Prüfungen finden im Gebiet der Erzdiözese Freiburg jährlich einmal – im Herbst – statt. Wieder werden da­bei bestimmte Fächer zentral, andere dezentral abgelegt. Die C-Ausbildung dauert in der Re­gel zwei bis drei Jahre. Sie ist von der Diözese finanziell stark bezuschusst. Aufnahmetests kön­nen jeweils in den Wochen nach der Som­mer­pause bei den jeweiligen Bezirkskantoren ab­ge­legt werden. Beginn des Unterrichtsjahres ist dann in der Regel der 1. Dezember. Weitere Informationen sind nachzulesen in der Broschüre „C-Ausbildung und kirchen­musikalischer Unterricht in der Erzdiözese Freiburg“, erhältlich in den Bezirkskantoraten oder im Amt für Kirchenmusik.

Für die bereits im Dienst befindlichen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker führt das Amt regelmäßig Fort­bil­dungen, insbesondere die "Kirchenmusikalische Werkwoche" in der Pfingst­woche, durch. Weiter stehen die Mitarbeiter zu Notenberatung und Hilfe in Konfliktfällen zur Verfügung. Eine vielfältige Palette von Fortbildungen wird jeweils auch durch die örtlichen Bezirkskantorate angeboten. In regelmäßigen Abständen finden in Zusam­men­ar­beit mit dem Diözesancäcilienverband in den Regionen Dekanats-Chortage statt.

 

 

 

Geschichte

Das Amt für Kirchenmusik wurde 1973 eingerichtet.
Auslöser war die mit dem II. Vatikanischen Konzil veränderte Lage der Kirchenmusik, die durch die Liturgie­kon­sti­tution des Konzils zum integralen Element der Liturgie aufgewertet worden war. Eine erste Initiative zur Gründung des Amtes ging von der Kirchenmusikabteilung der Staatl. Hochschule für Musik Freiburg und ihrem damaligen Leiter Prof. Dr. Hans Musch aus. In einem offenen Brief von Studenten und Dozenten aus dem Jahr 1970 wurde u. a. die Einsetzung einer Kirchenmusikkommission, die Errichtung eines Amtes für Kirchenmusik, die Erarbeitung eines Stellenplans und die Einrichtung der C-Ausbildung gefordert.

Leitung 1973 – 1986: Kunibertas Dobrovolskis
Installation und Aufbau der C-Ausbildung für nebenamtliche Kirchenmusikerinnen und Kir­chen­mu­siker, Mischung aus dezentraler und zentraler Unterrichts- und Prüfungsstruktur, Fort­bil­dungen, einzelne Bezirkskantorenstellen werden mehr und mehr zu einer Struktur vernetzt, Tagungen, Bezirkskantorenkonferenzen, Intensivkurse, "Kirchen­mu­si­ka­lische Mit­teilungen", Kirchenmusiktage.

Leitung 1987 – 2000: Matthias Kreuels
Ausbau der Bezirkskantorenstruktur, „MUSIK-WERKSTATT Freiburg“ – AG Neues Geistliches Lied, Einrichtung von B-Stellen mit diözesanem Auftrag, Ausbau der C-Ausbildung, Werk­wochen, Editionen „Gelbe Hefte“, „Freiburger Chorbuch“, Liturgie-musikalische Ausbildung.

Leitung 2000 – 2012: Wilm Geismann
Neukonzeption der "Kirchenmusikalischen Mitteilungen", "Freiburger Orgelbuch" in zwei Bänden mit CD (2004) (weitere Informationen >>>), Errichtung von B-Kirchenmusikerstellen mit Schwerpunkt Kinder- und Jugend­chor, 50 Jahre Deutscher Chorverband PUERI CANTORES und Chorfestival 2004, Pilgerweg "Unterwegs" zum Jubiläum 175 Jahre Erzdiözese Freiburg, Diözesanteil zum neuen Gebet- und Gesangbuch (ab 2005).

Leitung seit 2012: Godehard Weithoff
Einführung des neuen Gebet und Gesangbuches Gotteslob, Umzug des Amtes für Kirchenmusik ins CB, Gottesdienste während der Diözesanversammlung.